Im Zentrum unserer Serie auf LinkedIn und in unserem Blattgrün-Blog stehen die Menschen, die den Erfolg von Landgard ausmachen: Erzeuger*innen sowie Mitarbeiter*innen aus allen Bereichen, von erfahrenen Kräften bis zum frischen Nachwuchs.
Beate Rodenbröker leitet in dritter Generation die gleichnamige Gärtnerei in Paderborn.

Ob Tomaten aus dem Gewächshaus, Blumen für das eigene Geschäft oder Grabpflege – Ihr Betrieb vereint viele Geschäftsfelder unter einem Dach. Gibt es einen Bereich, der Ihnen besonders am Herzen liegt?
Der Wochenmarkt liegt mir sehr am Herzen. Der direkte Kundenkontakt gibt mir viel positives Feedback, dass motiviert mich und bestätigt mir, dass wir mit unserer Anbauweise und Betriebsführung auf dem richtigen Weg sind. Durch die vielen Geschäftsfelder kann man sich sehr vielfältig einbringen und seine Talente ausleben. Gestern noch Marketing, heute Controlling und morgen in der Produktion und etwas mit den Händen schaffen … bei mir ist es nie langweilig!
Sie leiten die Gärtnerei in der dritten Generation. Was hat Sie damals dazu bewogen, die Familientradition fortzuführen?
Nach meiner Banklehre war mir klar, wie wichtig es mir ist, eigene Entscheidungen zu treffen und diese auch zu verantworten. Außerdem ist es etwas ganz Besonderes, mit seiner Familie zusammen zu leben und zu arbeiten. Sehr viel Spaß macht es, wenn wir mit drei Generationen hinter unserem Marktstand stehen, sowas gibt es nur sehr selten!
Was würden Sie jungen Frauen mit auf den Weg geben, die überlegen, einen Gartenbaubetrieb zu übernehmen?
Meine Eltern haben mich immer darin bestärkt, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es wirklich will. So hab ich mir nie Gedanken dazu gemacht, dass ich als Frau den Gartenbaubetrieb übernehme. Ich bin immer überrascht, dass man das heute noch so hervorhebt, da ich mich immer gleichberechtigt gesehen habe. Dennoch gibt es für mich einen klaren Vorteil als Frau in einer Selbstständigkeit im Familienbetrieb: Ich hatte die Möglichkeit, mit Unterstützung meiner Familie drei tolle Kinder und einen Vollzeitjob unter einen Hut zu bringen. Die Zeit war zwar fordernd, aber auch sehr erfüllend. Das ist, wenn man wie ich am Betrieb wohnt, sicherlich ein klarer Vorteil der Selbstständigkeit.


