Je kälter und trüber es wird, umso mehr freut man sich über alles, was grün ist. Da kommen Minikoniferen im Herbst gerade recht – und haben dann sogar bis Weihnachten Hochsaison!

Der Herbst ist da, und die Bäume lassen ihre Blätter fallen. Das gilt aber nicht für alle: Koniferen bleiben auch im Winter grün, sie geben Garten und Terrasse in den kalten Jahreszeiten Farbe und Struktur. Aber was versteht man eigentlich unter Koniferen? Der Begriff ist weit gefasst und bezeichnet alle Nadelgewächse, die schon immer reichlich auf der Nordhalbkugel vertreten waren. Farblich zeigen sie sich von hellem Wiesengrün über kräftiges Waldgrün bis zu leichtem Blau. Teilweise bringt sogar eine einzige Pflanze faszinierende Farbverläufe zum Vorschein.

In jedem Fall eignen sie sich bestens als klassische Dekoration für den Herbst und die schnell nahende Adventszeit – allen voran Zwerg- oder Minikoniferen, die es in vielen Farb- und Formvariationen gibt. Mit ihrer kompakten Größe finden sie überall noch ein Plätzchen: im Kübel auf der Terrasse oder im kleinen Topf auf der Fensterbank. In der Vorweihnachtszeit ist eine Zwergkonifere der ideale Mini-Weihnachtsbaum in Wohnräumen. Das sagen auch die Pflanzenexperten der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“: „Minikoniferen haben einen schönen Wuchs, und da sie eher langsam wachsen, benötigen sie nur sehr selten einen Schnitt. Zudem hat das den Vorteil, dass man sie zum nächsten Weihnachtsfest wieder ins Haus holen und an den gleichen Platz stellen kann – eine besonders nachhaltige Art der Dekoration.“

Nach der Weihnachtszeit und den richtig kalten Wintermonaten kann man die Minikonifere im Garten auspflanzen. Starken Frost verträgt sie nicht so gut, aber den größten Teil des Jahres sollte sie auf jeden Fall draußen verbringen. Besonders wohl fühlt sie sich im hellen Steingarten oder in einem Beet, das nicht den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt ist. Die kleinen feinen Nadelästchen deuten schon darauf hin, dass eine Konifere eher nicht für lange Durststrecken zu begeistern ist. Ein schnelles Signal zum Gießen gibt sie, wenn sich die Spitzen der Äste braun färben. Besser ist es aber, bei Trockenheit einfach regelmäßig zu wässern. Darüber hinaus freut sie sich über zwei Dünger-Einheiten pro Jahr, das erhält die sattgrüne Farbe der Nadeln.
Wie man es sich im Herbst und Winter mit Blumen und Pflanzen noch gemütlich machen kann, zeigt die Website der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ unter www.1000gutegruende.de.